Dienstag, 29. September 2015

Buchvorstellung: So kalt wie Eis, so klar wie Glas


Hallo ihr Lieben,

ich habe endlich mal wieder etwas Zeit freischaufeln können um ein neues Buch zu lesen. Dank meiner Mutter ist es dann auch das Buch geworden, was ich euch heute vorstellen möchte. Ich hatte das gute Stück nämlich schon im Buchladen in den Händen und habe mit mir gehadert ob ich es mir leisten kann oder nicht. Etwas geknickt habe ich es anschließend zurück gelegt, weil das Geld einfach nicht reichte. Kurze Zeit später hatte ich jedoch das Buch plötzlich auf meinem E-Book dank meiner lieben Mutter (Danke nochmal dafür.), sodass ich es euch heute vorstellen kann.


ISBN: 978-3-7641-7043-1

  Über das Buch



Titel: So kalt wie Eis, so klar wie Glas
Autor: Oliver Schlick
Verlag: Unberreuter Verlag
Format: E-Book
Seitenzahl: 384
Preis: 13,99 Euro / Als gebundenes Buch 16,94 Euro


Klappentext / Inhalt



Lichtzeichen im Wald.
Ein rätselhafter Fremder.
Eine unzerbrechliche Schneekugel.
Cora ist wild entschlossen, alledem auf den Grund zu gehen und das Geheimnis ihrer neuen Heimat zu lüften. Sie ahnt nicht, wie sehr sie schon in die Ereignisse verstrickt ist und in welcher Gefahr sie schwebt.


Meine Meinung



Als ich das Buch im Laden habe stehen sehen hat mich das schöne Cover gleich begeistert und kaum hatte ich das Buch in der Hand und den Text auf dem Buchrücken gelesen, war ich so neugierig und gespannt darauf, worüber es wohl handeln könnte. Der kurze Text verrät nicht viel und weckte in mir gleich die Neugierde mehr zu erfahren. Nachdem ich es wieder weg gelegt hatte verfolgte mich diese Neugierde weiterhin und ich war überglücklich, als ich kurze Zeit später mit dem Lesen beginnen konnte. Schon die ersten Seiten fingen recht interessant an, da sich im Leben von Cora die Ereignisse überschlagen.
Kurz nach dem, durch einen Autounfall verursachten, Tod ihrer Mutter erfährt Cora, dass ihr Großvater entgegen der Behauptung der Mutter doch am Leben ist. Der alte an den Rollstuhl gefesselte Mann holt Cora zu sich ins Dorf Rockenfeld, wo sie fortan bei Elsa, der langjährigen Freundin ihres Großvaters, lebt.  Nachdem sie mit ihrem Großvater vereinbart hat, dass dieser sie die Kunst des Schneekugelbauens lehrt überschlagen sich die Ereignisse. Neben dem Aufklären von den kriminellen Machenschaften ihrer Mitschüler ist Cora plötzlich mit alten Legenden und schwerwiegenden Gerüchten über ihre Familie konfrontiert. Doch als wäre dies nicht schon genug taucht plötzlich ein mysteriöser Fremder bei ihrem Großvater auf und kurz darauf wird das kleine, beschauliche Rockenfeld von erschütternden Ereignissen heimgesucht, die es zu verhindern gilt.


 

Fazit



Neben dem sehr schön gestalteten Cover hat mich das Buch nach den ersten paar Seiten schon in den Bann gezogen und wann immer ich die Zeit dazu fand war das Buch das erste womit ich mich beschäftigte.  Ein Buch in solch einer Art habe ich noch nie zuvor gelesen. In ihm treffen Krimi, Fantasy und Märchen aufeinander und bilden ein sehr spannendes Gesamtbild. Das einzige was mich an der Schreibweise etwas gestört hat ist, dass das Buch in der Gegenwart geschrieben ist. Ich persönlich lese lieber Bücher die in der Vergangenheit geschrieben wurden. Dennoch war dies jedoch ein erstaunlich kleiner Kritikpunkt über den ich selbst gut hinwegsehen konnte. Neben der vielen Spannung kommen jedoch die einzelnen Charaktere in dem Buch nicht zu kurz. Sie wurden mit viel Liebe zum Detail und ganz individuell gestaltet. Dank dieser Charaktere gab es auch einige lustige Szenen bei denen ich auch gerne mal etwas lauter lachen musste.  Die Spannung hält sich bis zum Ende des Buches aufrecht, da man einige Dinge erahnen kann aber erst sehr spät die Gewissheit darüber erlangt oder eben auf eine völlig falsche Fährte gelockt wurden ist. Lediglich das große Finale hätte ich mir ein bisschen eindrucksvoller erhofft. Dennoch ist dieses Buch durch seine Romantik, seinen Witz, die spannenden Ereignisse und vieles mehr, sehr gelungen. Ich kann dieses Buch wärmstens weiter empfehlen.

Daher erhält dieses Buch von mir 4 von 5 Bücherwürmern.



Liebe Grüße und auf Bald, eure
 


Freitag, 11. September 2015

Das fette Ö



Hallo ihr lieben,

am vergangenen Wochenende war es wieder soweit. In Hamburg fand das Mittelalterliche Phantasie Spectaculum statt, kurz MPS, und wir durften auch dieses Jahr wieder dabei sein. Zu verdanken hatten wir dies dem unfassbar nettem Gefolge zu Königsholz, die uns eine Woche vor Beginn noch mit aufgenommen haben. Vielen lieben Dank dafür, dass ihr uns dieses schöne Erlebnis ermöglicht habt. 


Angeblich erstreckte sich das MPS dieses Jahr über eine Fläche von etwa 20 Fußballfeldern mit vier Bühnen und mehreren Kampfplätzen. Das Wetter ließ gerade am Samstag stark zu wünschen übrig. Trotz des ständigen Wechsels zwischen Sonne und plötzlichen Starkregen mit leichten Sturmböen war das Festival doch recht gut besucht. Natürlich haben uns von dem Wetter nicht unterkriegen lassen und haben so einen schönen Abend in unserem Lager verbracht. Am Sonntag war dann zu unserem Glück das Wetter wesentlich schöner und so war es mir auch mal möglich das Lager mit meiner Kamera zu verlassen. Leider bliebt wenig Zeit um sich die Bands an zu sehen da allein ein kurzer Rundgang über das Festivalgelände über eine Stunde in Anspruch nahm und man die anderen im Lager nicht so lang alleine lassen wollte. Getreu nach dem MPS Motto:“Sei was du willst“ gab es wieder einige interessante Gewandungen, Kostüme und andere skurrile Dinge zu sehen. Auch das Programm bot wieder zu viel um sich alles ansehen zu können. Damit war für fast jeden Besucher etwas Interessantes dabei, was es einfach machte den ganzen Tag dort zu verbringen ohne zu bemerken wie die Zeit verging. 


Leider ging das Wochenende viel zu schnell um und wir wären gerne alle noch länger in dieser herzlichen Gesellschaft geblieben und hätten noch einige Knuddler bekommen. Schon jetzt freue ich mich auf das nächste Jahr und kann es kaum erwarten alle wieder zu sehen. Vielen lieben Dank nochmal an alle die dieses Wochenende so unvergesslich gemacht haben. Ihr fehlt mir schon jetzt.


Liebe Grüße und hoffentlich auf Bald, eure
 























Dienstag, 25. August 2015

Kurzurlaub auf Rügen



Hallo ihr Lieben,
da es uns nicht möglich war richtig in den Urlaub zu fahren haben wir uns entschlossen dieses Jahr für ein verlängertes Wochenende auf Rügen zu campen und unser neues Zelt gleich mal zu testen. Natürlich konnten wir es uns auch nicht nehmen lassen die Fortsetzung der Störtebeker Festspiele zu besuchen. Am Campingplatz angekommen stellten wir abends fest, dass wir die zahlreichen Kanonenschüsse, Explosionen und das Feuerwerk der Festspiele hören konnten. Breit grinsend saßen wir da und lauschten schon mal dem kleinen Vorgeschmack auf den morgigen Abend. Der Campingplatz war ziemlich groß, bot ein schönes Kinder- und Familienprogramm, ist sehr Tierfreundlich und mit dem eigenen kleinen Strandstück zusätzlich sehr erholsam. Lediglich die vielen Mücken waren lästig und so war jeder von uns bereits nach dem ersten Morgen von gut zehn der winzigen Tiere gestochen worden. Nachdem wir also die Karten der Festspiele geholt hatten war unser nächstes Ziel eine Apotheke wo wir uns zunächst etwas gegen die Mücken besorgten. Den Nachmittag verbrachten wir dann gemütlich beim Rauchen einer Shisha auf dem Campingplatz und warteten, dass es Zeit wurde los zu fahren. In Ralswiek angekommen versorgten wir uns auf der Festwiese erst mal mit etwas Essbarem und warteten dann in der Sonne darauf, dass das Vorprogramm mit der Adlershow los ging und wir anschließend den Piraten Klaus Störtebeker bei seinen Abenteuern begleiten konnten. Der kleine Vorgeschmack den wir am Abend zuvor bekommen hatten hielt seine Versprechen. Gleich zu Beginn wurde ein Teil des Bühnenbildes komplett in die Luft gesprengt, zwei Menschen rannten, in Flammen stehend um ihr Leben und Störtebeker duellierte sich nach einander mit sämtlichen Bösewichten bis aufs Blut. Natürlich durfte auch die Romantik nicht zu kurz kommen. In jedem Hafen eine andere. Jedoch finde ich diese Romantik häufig als sehr übertrieben, da Störtebeker scheinbar in jeder Frau die Liebe seines Lebens findet. So konnte ich einen kleinen Lachanfall bei einigen der Szenen nicht verkneifen. Das ist dann selbst für mich zu kitschig. Dennoch war das Stück sehr gelungen und bot neben den romantischen Szenen auch Spaß, Spannung, Aktion und viele viele Explosionen. Kurzzeitig haben mir die Schauspieler sogar Tränen in die Augen getrieben, denn sie hatten in dem Stück eine kurze Szene eingebaut indem sie an den Schauspieler der letztes Jahr plötzlich verstorben ist erinnerten. Hätte ich ein Feuerzeug gehabt hätte ich es in diesem Moment an gemacht und hoch gehalten. Auf den Kurzen, der beste Thüringer Koch aller Zeiten, der bei jeden weiteren Strörtebeker Festspielen fehlen wird. Den Sonntag verbrachten wir dann bei strahlendem Sonnenschein in Binz am Strand, ließen uns ein Softeis und die italienische Küche schmecken. Pünktlich zum Abreisetag begann es dann zu regnen und so konnten wir bevor wir fahren nur noch Karls Hof einen kleinen Besuch abstatten, Erdbeermarmelade und Tee kaufen bevor es uns wieder Richtung Heimat zog.
 
Schon jetzt steht zumindest bei mir fest, dass ich nächstes Jahr wieder kommen werde um Störtebeker bei seinen wilden Schlachten zu folgen und die Tage am Strand zu genießen.
 
Liebe Grüße und auf Bald, eure